Direkt zum Inhalt
conct

Website-Check

SEO & GEO

Eigenes Profil, eigener Bericht — bewusst getrennt von Sicherheit und Datenschutz. Das sind verschiedene Gewerke und verschiedene Ansprechpartner: Wer wissen will, warum seine Seite nicht gefunden wird, soll nicht durch Cookie-Befunde scrollen müssen. Die Einstufung bedeutet hier nicht Gefahr, sondern Auswirkung auf die Sichtbarkeit — „kritisch" heißt, die Seite erscheint gar nicht.

Was geprüft wird

24 Einzelprüfungen im eigenen Auffindbarkeitslauf

  • Indexierbarkeit

    noindex per Meta-Tag oder X-Robots-Tag und eine robots.txt mit Disallow für alles — die beiden Fehler, die eine Seite vollständig unsichtbar machen und beim Livegang regelmäßig übersehen werden.

  • Lokale Auffindbarkeit

    Für ortsgebundene Betriebe der wichtigste Hebel überhaupt: LocalBusiness-Auszeichnung samt Adresse, Koordinaten, Öffnungszeiten und Einzugsgebiet, Anschrift und Telefonnummer im sichtbaren Text, Ortsbezug in Titel und H1. Wer den Ort nirgends nennt, konkurriert unnötig mit dem ganzen Land.

  • Titel, Beschreibung und Überschriften

    Vorhanden, sinnvolle Länge, keine nichtssagenden Titel wie „Startseite". H1 vorhanden und eindeutig, keine Sprünge in der Gliederung.

  • Kanonische Adresse und Sitemap

    Kanonische Adresse fehlend, abweichend oder auf eine fremde Domain zeigend. XML-Sitemap vorhanden, gefüllt und in der robots.txt verwiesen.

  • Teilen und strukturierte Daten

    Open Graph und schema.org-Auszeichnung. Für lokale Betriebe der Hebel mit dem besten Verhältnis von Aufwand zu Wirkung.

  • Bilder und Technik

    Fehlende Alternativtexte, unnötig groß geladene Bilder, verzögertes Laden. Dazu Sprachauszeichnung, Viewport für mobile Geräte und Favicon.

  • Inhalt und Ladezeit

    Textumfang, Zeit bis zum ersten Byte, Ladezeit und übertragene Datenmenge.

  • Sichtbarkeit in KI-Antwortmaschinen (GEO)

    Ob die robots.txt GPTBot, ClaudeBot, PerplexityBot und andere aussperrt — eine legitime Entscheidung, die aber bewusst getroffen werden sollte und nicht von der Voreinstellung eines Plugins. Dazu Frage-Antwort-Auszeichnung und ob die Seite überhaupt zitierfähige Angaben enthält.

  • llms.txt und llms-full.txt

    Beide werden abgerufen und zusammen bewertet. Fehlen sie, steht das als Hinweis im Bericht — ausdrücklich nicht als Mangel, denn eine Auswertung durch die großen Anbieter ist bis heute nicht belegt. Die Vollfassung wird nur bei Seiten mit nennenswertem Textumfang empfohlen. Eine nahezu leere llms.txt wird dagegen beanstandet: eine Datei, die nichts aussagt, ist schlechter als keine.

Normen und Grundlagen

  • Google Search Essentials und die Dokumentation zu strukturierten Daten
  • schema.org, insbesondere LocalBusiness für ortsgebundene Betriebe
  • Die veröffentlichten Crawler-Kennungen von OpenAI, Anthropic, Perplexity und Google
  • llms.txt — eine Konvention, kein Standard, und im Bericht auch als solche behandelt

Was im Report steht

Ein eigener Bericht, getrennt von Sicherheit und Datenschutz, sortiert nach Auswirkung auf die Sichtbarkeit. Der GEO-Teil ist ausdrücklich mit niedriger Konfidenz versehen und als solcher gekennzeichnet.

Wo die Prüfung an ihre Grenze kommt

Geprüft wird die Startseite. Niemand kann zudem derzeit belastbar messen, warum eine Antwortmaschine eine Quelle zitiert. Prüfbar ist nur die notwendige Bedingung: dass nichts Technisches im Weg steht. Nicht erfasst ist alles, was sich erst über mehrere Seiten und über die Zeit beurteilen lässt — Inhaltsqualität, Verlinkung von außen, Wettbewerb um Suchbegriffe, tatsächliche Platzierungen. Aus technischen Verbesserungen lässt sich keine Garantie für Platzierungen ableiten, und genau das steht auch im Bericht.

Häufige Fragen

Was Interessenten vor der Beauftragung am häufigsten wissen wollen.

Was ist GEO und worin unterscheidet es sich von SEO?

GEO steht für Generative Engine Optimization: die Optimierung darauf, dass KI-Antwortsysteme wie ChatGPT, Claude, Perplexity oder Googles KI-Übersichten Ihre Inhalte abrufen, korrekt erfassen und als Quelle nennen. SEO zielt auf eine Position in einer Ergebnisliste, GEO auf die Übernahme in eine Antwort. Technisch überschneidet sich viel — sauberes HTML, Inhalt ohne JavaScript, klare Struktur —, aber GEO hat eigene Anforderungen: Zugriffsrechte für KI-Crawler, abgeschlossene zitierfähige Absätze, belegte und datierte Aussagen.

Sollen wir KI-Crawler zulassen oder aussperren?

Das ist eine Geschäftsentscheidung, keine technische. Wer über KI-Antworten gefunden werden will, muss Zugriff gewähren — ausgesperrte Inhalte werden nicht zitiert. Wer seine Inhalte nicht im Training sehen will, sperrt aus und verzichtet auf diese Sichtbarkeit. Beides ist vertretbar. Nicht vertretbar ist die dritte Variante, die wir am häufigsten finden: aussperren, ohne es zu wissen — weil eine kopierte robots.txt oder ein Bot-Schutz die Entscheidung stillschweigend getroffen hat.

Was ist llms.txt und brauchen wir das?

llms.txt ist eine Datei im Wurzelverzeichnis, die einem Sprachmodell in kurzer Form sagt, worum es auf der Seite geht und welche Adressen die wichtigen Inhalte tragen. Sie ist eine Konvention, kein Standard, und keine Suchmaschine verlangt sie. Der Aufwand ist gering und der Schaden null, deshalb prüfen wir sie mit — entscheidend sind aber die Grundlagen: dass der Inhalt ohne JavaScript im HTML steht, die Überschriften eine echte Hierarchie bilden und Aussagen für sich zitierfähig sind.

Können Sie ein Ranking oder eine Nennung in KI-Antworten zusichern?

Nein, und wer das zusichert, verkauft etwas, das er nicht liefern kann. Rankings entstehen in Systemen, auf die niemand von außen Zugriff hat, und generative Antworten variieren von Anfrage zu Anfrage. Zusichern lässt sich das Gegenteil: dass nichts Technisches im Weg steht — dass indexiert werden darf, Inhalte erfassbar sind, Crawler nicht blockiert werden und die Seite schnell genug lädt, um überhaupt in die Bewertung zu kommen.

Ersetzt die Prüfung eine SEO-Agentur?

Nein. Wir prüfen die technische Grundlage und sagen, was kaputt ist — wir schreiben keine Inhalte, recherchieren keine Suchbegriffe und bauen keinen Linkaufbau. Für eine Agentur oder ein internes Team ist der Report das, womit sie anfangen: eine belegte Liste dessen, was die Inhalte gerade ausbremst, statt einer Vermutung.